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Jahresprogramm 2017
zum Mitmachen für jeden Pferdefreund
aktualisiert am 26.05.2017 um 08:30 Uhr
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Der frühe Vogel fängt den Wurm

Platz frei im Naturtrailpark Dülmen

 

Für Samstag, dem 5. August 2017 ist beim Tageskurs im Naturtrailpark Dülmen ein Platz frei geworden. Wer einspringen möchte, sollte sich schnellstens melden, da die Teilnahme stark begrenzt und sehr begehrt ist. Näheres unter Termine.

 

26. Mai 2017, Autor/ Redaktion: Gabriele Eichenberger

 


Pfingst-Fahrerlager

3. - 4. Juni 2017

 

Kurz vor Toreschluss haben unsere Fahrer noch eine kleine Ausschreibung nebst Nennungsformular erstellt. Alles steht zum Herunterladen in der Rubrik "Vest im Sattel" bereit.

 

23. Mai 2017, Autor/ Redaktion: Gabriele Eichenberger

 


Surf & Turf auf dem Tulpenhof

Orientierungsritt und Trail in Oer-Erkenschwick

 

Sonntag war Grilltag. Zumindest für uns Parcours- und Stationshelfer, die über den ganzen Tag hinweg der prallen Sonne ausgesetzt waren. Allesamt wurden wir krebsrot gegrillt. Zeitgleich schrumpelten unsere Körper allmählich zu Dörrfleisch zusammen. Trotz alle dem hatten wir viel Spaß, denn die gut 150 Teilnehmer unserer Jahresgroßveranstaltung boten uns jede Menge kurzweilige Unterhaltung. Wie bei ARD und ZDF saßen wir sprichwörtlich in der 1. Reihe.

 

Nach drei Jahren in der Hohe Mark kehrten wir für unseren alljährlichen O-Ritt nach Oer-Erkenschwick zurück. Wir waren zu Gast auf dem Tulpenhof von Patrick Katemann und Diana Wienstein. Von Bentheim bis Remscheid und von Kleve bis Warendorf - von überall her kamen unsere diesjährigen Teilnehmer. Wie immer war unser Orientierungsritt bereits lange vor Ablauf der Nennungsfrist ausgebucht. Lediglich für die Trails konnte man sich bis zuletzt anmelden. Wie immer startete die erste Gruppe nach Ausrüstungs- und Pferdecheck um 8 Uhr in den Orientierungsritt.

 

Mit Anatomie und feucht-fröhlicher Maßarbeit wurden sie an der ersten Station von Klaus Betzhold und Reiner Bramkamp auf die Probe gestellt. Ehrlich gesagt haperte es bei den meisten Teilnehmern arg an Basiswissen über Pferdekunde. Doch beim Füllen des Messbechers zeigten nahezu alle Reiter ausreichende Qualitäten als Oberkellner. Danach ging’s in den Wald ins Jammertal, wo Alex Lange-Grosch und Claudia Kubicki mit den nächsten Stationsaufgaben warteten: Hula Hoop Zielwurf und Bestimmung von Gangarten und Schrittfolgen. Richtung Westen war die dritte Station zu erreichen, wo es galt, aus einem Buchstabensalat das passende Lösungswort “Gelaendereiter“ zu bilden. Darüber hinaus wurde eine grafische Denksportaufgabe gestellt. Von dort aus mussten die Reiter zum Baumkreuz St. Johannes. Hier galt es die Burg von Fräulein Leonie und Ritter Heinz Frese zu erobern. Burggraben und Zugbrücke mussten überwunden und Geschützanlagen bewältigt werden, bevor die Reiter in den Burghof vorrücken konnten. Eine tolle Geschichte hatten sich die beiden ausgedacht. Vom Baumkreuz ging es zurück zum Tulpenhof, wo Sina und Petra van Cleve sowie Alessia Schmidt die Reaktionsschnelligkeit der Reiter beim großen Schneckenhaus testeten. Kein Teilnehmer patzte hierbei, klasse! Jedoch, bei der Abfrage der Baumsilhouetten waren sämtliche Teilnehmer überfordert. Durchweg beschwerten sich alle, dass die Blätter auf den Grafiken nicht zu erkennen seien – ganz klar, denn bei dieser Aufgabe ging es um die Bestimmung der Bäume mittels Erkennen der Umrisse. Dem großen Spaß tat dies jedoch keinen Abbruch.

 

Wer jetzt noch genügend Energie hatte, zeigte sein Geschick im geführten und/ oder gerittenen Trail. “Toll“, waren einhellig die Aussagen zu unserem Parcours: Engpass mit Kreisel, Besenpolo, Brücke, Stangen-L, Verkleidung, ein Agility-Sprung, Sackkran, Bohrloch und Ringstechen.

 

Zum Ende des langen Turniertages wurden die Sieger und Plazierten gekürt. Überragende Leistungen zeigten unsere Junioren in den Geschicklichkeitsparcours. Greta Schürmann ging als Gewinnerin dieser Prüfung hervor. Bei den Senioren siegte Svea Schmidt im O-Ritt, Kirsten Schröter gewann den geführten Trail und Filiz Körner holte sich den Sieg im gerittenen Trail. Den Wanderpokal der VFD Kreis Recklinghausen errang erstmalig Svea Schmidt.

 

Alle Platzierungen stehen zum Herunterladen bereit. Darüber hinaus können 1000 Fotos in der Bildergalerie angeschaut werden. Viel Spaß beim Schmökern!

 

 23. Mai 2017, Autor/ Redaktion: Gabriele Eichenberger

Fotos: u.a. Saskia Eichenberger

 

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Platzierungen
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Boxenstopp Damme

Wanderreit- und Kutschfahrwochenende

 

Horrido, die Ausschreibung zu unserem diesjährigen Wanderreit- und Kutschfahrwochenende ist online. Ab jetzt kann sich jeder online anmelden. "Wer zuerst kommt malt zuerst!", also wartet nicht mit Eurer Anmeldung, denn wenn's Stüblein voll ist wird auch vor Nennungsschluss dicht gemacht.

 

Details gibt es in der Rubrik Termine.

 

17. Mai 2017, Autor/ Redaktion: Gabriele Eichenberger

 


Balanceakt

VFD im Naturtrailpark Dülmen

 

Entgegen aller Wettervorhersagen ließ Petrus die Schleusen des Himmels geschlossen und schickte statt Blitz und Donnerwetter durchweg strahlenden Sonnenschein hernieder. Und so genossen wir – trotz großer geistiger und körperlicher Anstrengungen für Pferde und Menschen -  am vergangenen Samstag einen spannenden Tag im Naturtrailpark Dülmen. Warum anstrengend?

 

Nun, uns Zwei- und Vierbeinern wurden gut sieben Stunden Step-Aerobic über Planken, Podeste, Brücken sowie überdimensionale Stufen abverlangt. Dazu mächtig viel Gehirnarbeit, wie das Pferd an der Hand sowie unter dem Sattel am optimalsten über, durch oder unter verschiedenste Hindernisse zu manövrieren ist. Einige wenige Pferde wollten zwar vollkommen schreckfrei jedes Hindernis von Beginn an alleine meistern, doch darauf kam es im Trailpark nicht an. Ziel bei der Bewältigung der Hindernisse war es, das Pferd kontrolliert hinter sich her zu führen, es alternativ auf Schulterhöhe zentimetergenau zu dirigieren oder es voran zu schicken - und all jenes, auf Distanz sowie an locker durchhängendem Führstrick. Das bedeutete: auch die vermeintlichen “Alleskönner“ mussten auf die Schulbank zurück und alle begannen bei “ABC“ und dem kleinen “1x1“. Wann immer die Verständigung zwischen Mensch und Pferd klemmte, weil es zum Beispiel an korrekten Signalen fehlte, ging unsere Lehrmeisterin Anja Beckmann helfend zur Hand.

 

Unterdessen heizte unser Gastgeber Michael Beckmann den Grill an, damit wir in der großen Mittagspause die verbrauchten Kalorien mittels herzhafter und süßer Leckereien durch neue Energie ersetzen konnten. Letztgenannte brauchten wir dringend, denn bei der anschließenden Trailrunde kam zum Führen das Reiten hinzu. Hier zeigte sich, wie sehr die Pferde ihre Erfahrungen vom Vormittag verinnerlicht hatten. Was wir zuvor an der Hand übten, konnte beinahe durchweg ohne Zögern auch unter dem Sattel umgesetzt werden.

 

Toll war, dass dieser VFD-Termin wieder einmal eine Veranstaltung für die ganze Familie war. Fast alle Pferde wurden von ihrer gesamten zweibeinigen Familie begleitet, was zur Folge hatte, dass beinahe jeder mal mit Führen oder Reiten dran war. Lediglich unser ältester Zuschauer Alfred (82 Jahre) beschränkte seine Teilnahme auf das Mitfiebern von der Zuschauertribüne aus und unser für’s Reiten leider viel zu groß geratene Kulturattaché Wolfgang übernahm das Fotografieren. Wann immer beide Herren beieinander saßen übernahmen sie die Rollen der Muppets “Statler und Waldorf“ und brachten Kalauer zum Besten.

 

In Vorfreude erwarten wir im Juni den zweiten Termin im Naturtrailpark Dülmen. Auch dann gilt es wieder für acht Pferde, unüberwindlich scheinende Herausforderungen mit ihren Führern bzw. Reitern bestmöglich zu meistern.

Viele weitere Eindrücke gibt es in der Bildergalerie.

 

 

15. Mai 2017, Autor/ Redaktion: Gabriele Eichenberger

Fotos: u.a. Saskia Eichenberger



Keine Pferdesteuer in Porta Westfalica

 

Mit der Begründung, dass der Ertrag der Pferdesteuer nicht den hohen Verwaltungsaufwand rechtfertige sowie darüber hinaus davon auszugehen sei, dass eine ebenfalls nicht abzuschätzende Anzahl von Pferdehaltern die Haltung ihrer Pferde in eine Nachbarkommune verlegen würde, wurde am gestrigen Mittwoch im Finanzausschuss der Stadt Porta Westfalica die Einführung einer Pferdesteuer einstimmig abgelehnt.

 

Am Beispiel von Porta Westfalica zeigt sich wieder einmal deutlich, dass eine Zusammenarbeit verschiedener Verbände aus Pferdesport, Tourismus und Politik von Beginn an unerlässlich ist, um große Ziele zu erreichen. Hierbei kann es immer wieder von Vorteil sein, über den Tellerrand einer Kommune hinaus zu schauen und, soweit möglich, auf Erfahrungswerte von Experten anderer Regionen zurück zu greifen. Insofern freuen wir Recklinghäuser uns, dass unsere Saat, die wir - zusammen mit Christine Enders (VFD Paderborn) im Dezember 2015 auf einer Informationsveranstaltung in Porta Westfalica legten - nun aufgegangen ist.

 

11. Mai 2017, Autor/ Redaktion: Gabriele Eichenberger

 


O-Ritt 2017

Wichtiger Straßenverkehrshinweis

 

Wegen der sechsspurigen Erweiterung und der damit verbundenen Abrissarbeiten von Brücken und Schildern, wird die Autobahn A 43 im Bereich zwischen Autobahnkreuz Recklinghausen und Recklinghausen-Zentrum von Freitagabend, 19. Mai bis Montagmorgen, 22. Mai komplett gesperrt.

 

Teilnehmer unserer Veranstaltung in Oer-Erkenschwick sollten sich frühzeitig über Alternativrouten informieren.

 

10. Mai 2017, Autor/ Redaktion: Gabriele Eichenberger

 


Vogelschau mit Britta Müller

 

Details und Termine gibt es in unserer Rubrik NATURpur.

 

Lichtbildvortrag: Gartenvögel

Exkursion: Wasservögel am Marler City-See

Exkursion: Brutkolonie der Schneegänse

 

10. Mai 2017, Autor/ Redaktion: Gabriele Eichenberger

Foto: Britta Müller
 


Neue Rittführer in NRW

 

Glückwunsch! Gleich fünf Freizeitreiter der VFD ließen sich am vergangenen Wochenende zum Rittführer prüfen und können somit fortan ihr erlangtes Wissen und Können bei Reitveranstaltungen zur Verfügung stellen. (v.l.n.r.):

 

Peter Kröger, VFD Kreis Unna

Eyske Frey, VFD Herscheid

Marion Obermöller, VFD Mettmann-Velbert sowie

Nina Gögen, VFD Kreis Recklinghausen
 

dürfen sich künftig als Geländerittführer VFD bezeichnen und

 

Ute Lindhorst, VFD Mettmann-Velbert (2.v.l.)

 

wird forthin als Wanderrittführer VFD fungieren.

 

Unter den kritischen Augen von Susanne Würsig, auf obigem Bild rechts zu sehen, wurde das in den vergangenen 12 Monaten erlernte Wissen und Können von Rittplanung über die Erstellung einer Ausschreibung bis hin zur Rittdurchführung geprüft. Die Prüfung dauerte ganze zwei Tage, bei der in Wald, freier Landschaft sowie im Straßenverkehr geritten wurde und beinhaltete unter anderem:

 

Aufzäumen und –satteln, Gepäckzusammenstellung und –aufladung, Ausrüstungskontrolle, Kartenvorbereitung und Reitplatzprüfung, Startbriefing, wechselnde Rittführung in allen Gangarten, Gruppenentfernung sowie Außer-Sicht-Trennung, Orientierung mittels Himmelsrichtungs- und Positionsbestimmung, Pausenvorbereitung und –durchführung, Giftpflanzenbestimmung, Querungen von Straßen, Bahnlinien und Schifffahrtswegen, Verhalten bei randalierenden Passanten, Sofortmaßnahmen am Unfallort und Vermittlung touristisch interessanter Informationen sowie schließlich Übernachtung inklusive Pferde- und Teilnehmerumsorgung sowie der schriftlichen Prüfung. 

 

Das Übernachtungsquartier lag inmitten der Großstadt Recklinghausen. Der Weg dorthin sowie am nächsten Tag zurück verlief unter besonders erschwerten Bedingungen, denn derzeit beherrscht Partystimmung das nördliche Ruhrgebiet. Seit Maianfang laufen die Ruhrfestspiele, in der Haard brennt der Kohlenmeiler, Kanalfestivals und Oldtimercorsi füllen Asphalt- sowie Wasserstraßen. Darüber hinaus werden allerorts Open-Air-Konzerte und Zeltpartys veranstaltet. Kurz, das Vest Recklinghausen vibriert oder wie wir hier zu sagen pflegen, “Es brodelt im Pott“. Täglich sind tausende Ausflügler zu Fuß, per Rad, auf Motorrädern oder Booten sowie in ihren Autos unterwegs – sowohl auf den Straßen, als auch in den Wäldern des Naturparks Hohe Mark.

 

Waren die Prüflinge nach ihrem Erste-Hilfe-Einsatz einer unter einem Baum begrabenen, schwer verletzten Person noch zum Scherzen aufgelegt, verging ihnen das Lachen, als sie zwischen einen Ernteeinsatzes gerieten. Tonnen von Silage wurden eingefahren und unzählige monströse Zugmaschinen donnerten im 3-Minuten-Takt die gesamte Straßenbreite einnehmend an der Reitergruppe vorüber, so dass diese sich jedes Mal nur durch eine beherzte, jedoch stets kontrollierte Flucht ins angrenzende Unterholz retten konnte. Die Entscheidung, der besonderen Gefahr über einen Alternativweg komplett zu entrinnen, brachte die angehenden Rittführer vor neue Herausforderungen, denn jeder gewählte Pfad endete in einer Sackgasse aus künstlichen Barrieren, Dickicht, moorigen Tümpeln oder bestellten Feldern. Dank tüchtigen Lernens sowie mehr als 100 Stunden an Trainingsritten in Wald und Straßenverkehr meisterten die Prüflinge auch diese Schwierigkeiten.

 

Für die schriftliche Prüfung hatte Susanne Würsig ganz besondere Aufgaben vorbereitet; eine Sammlung an Fragen, die in Prüfungen anderer VFD-Landesverbände wie Rheinland-Pfalz und Niedersachsen gestellt werden. Drei DIN-A4 Seiten mit 18 Aufgaben, die größtenteils nochmals mehr als 6 Untergliederungen hatten. Ganz schön schwer - insbesondere im Anschluss eines 10-stündigen Reittages und einem Bäuchlein füllenden Abendessen, nach dem die Examinanden alles andere als zu Denksportaufgaben aufgelegt waren. Schließlich wurde auch diese Herausforderung von allen gemeistert. 

 

Bei Eintreffen der Reitergruppe auf dem Oer-Erkenschwicker “Tulpenhof“ am Spätnachmittag des zweiten Prüfungstages wurden die Kandidaten von zahlreichen Einstallern mit großem “Hallo“ und herzlichen Glückwünschen begrüßt. Hofbetreiberin und Gastgeberin Diana Wienstein zauberte mit Hilfe unserer lieben VFD-Freundin Laura Ziemke ein tolles kalt-warmes Festessen. Als Belohnung für die vielen Mühen der langen Prüfungstage sowie der vergangenen 12 Übungsmonate, erhielten alle nunmehr Examinierten unter Jubel und Applaus ihre Rittführerausweise aus Susanne Würsigs Händen. Nochmals, herzlichen Glückwunsch und stets ’Gut Ritt’ bei künftigen Unternehmungen.

 

Eine umfangreiche Fotodokumentation der Rittführerprüfung gibt es in der Bildergalerie für Tag 1 und Tag 2.

 

 08. Mai 2017, Autor/ Redaktion: Gabriele Eichenberger

 


Alles neu macht der Mai

 

Zu einem Mairitt in der Erler Heide stellten sich am gestrigen Montag 10 VFD-Reiter ein - 4 behütete Cowboys und 6 Ladies. Leider war ihnen Petrus nicht ganz wohl gesonnen, denn statt des erhofften strahlend-warmen Sonnenscheins schickte er seine flüssig-kalten Schweißperlen zur Erde hernieder, die uns im Laufe des gut fünfstündigen Rittes reichlich durchnässten. Trotzdem tat dieses unserer guten Laune keinen Abbruch. Die Wege waren klasse und die Gruppe so harmonisch, dass weite Strecken getrabt wurde und der lange Galopp vom Früjahrsritt zwischen den Bundesstraßen B58 und B224 wiederholt werden konnte; vorne die hurtigen, dahinter die immer schneller werdenden und am Schluss die Jungpferde-Reiter.

 

Nach der Waldtour ging's zu Old Buffalo nach Rahde, der uns jedoch leider entgegen unserer Absprache nicht in seinem Westerndorf empfing. Pausiert wurde trotzdem und zwar in einem kleinen Holzverschlag neben dem Ziegenstall, wo mitgebrachte Frikadellen und Würstchen verspeist wurden. Da die Saloontür des kleinen Westerndorfes offen stand nahmen wir an, das Old Buffalo vor dem Regen geflüchtet war und zwischenzeitlich ein heißes Bad nahm. Nun denn, als die Pferde erholt waren und die hoch rossigen Stuten den armen Wallachen mehr als genug betörende Düfte entgegen gespritzt hatten, traten die wir den Rückritt an. Nächstes Mal bei Sonnenschein!

 

02. Mai 2017, Autor/ Redaktion: G. Eichenberger

 



Tanz in den Mai

Großstadtritt durch Recklinghausen

 

Getanzt wurde, jedoch nicht auf dem Parkett sondern auf Asphalt.

 

Am vergangenen Sonntag trainierten fünf Rittführeranwärter zuzüglich Reitgast für ihre anstehende Prüfung: Auto- und Eisenbahnverkehr, Kreisel, Brücken, Tunnel, Bahngleise, Treppen, Kleinst- bis Großbaustellen, Autobahn, Holzbrücken und -stiegen, Kontaktschleifenampelkreuzungen sowie Werbetafeln. Und als eines der Pferde plötzlich Auge in Auge einem auf dem Seitenstreifen abgestellten, gigantischen Werbeaufsteller in Form einer französischen Bulldogge gegenüber stand, begann der Tanz in den Mai. Witzigerweise war die Bulldogge genauso schwarz-weiß gescheckt wie der Tinker und doch war die Bulldogge fürchterlich Furcht einflößend. Und da Pferde nun einmal Fluchttiere sind, gerieten auch die übrigen fünf Pferde in Erregung. Gut, dass die Fahrbahn in jeder Richtung dreispurig war, denn so hatten alle Verkehrsteilnehmer genügend Platz auszuweichen - kein Problem. Training bringt Sicherheit und Gelassenheit.

 

Unsere Lehrgangsritte werden in der Regel fotografisch und filmisch dokumentiert, damit alle Teilnehmer ihre Ritte im Nachhinein analysieren können. Einige wenige Ausschnitte gibt es in der Bildergalerie zu sehen.

 

02. Mai 2017, Autor/ Redaktion: Gabriele Eichenberger

 


Was tun, wenn's passiert?

Workshop zu Erste-Hilfe-Pferd

 

Mit diesem Tageskurs begann ein langes VFD-Wochenende.

 

Auf dem Tulpenhof trafen sich am vergangenen Samstag, knapp 40 Teilnehmer, um von Tierarzthelfer Thomas Klaßen und Diplom-Tierheilpraktikerin Martina Wallow zu lernen, mögliche Erkrankungen des Pferdes frühzeitig zu erkennen, aber solchen auch bestenfalls vorzubeugen. Des weiteren wurde vermittelt, wie jeder Pferdehalter bzw. -pfleger im Erstfall einer Verletzung oder Erkrankung schnellstmöglich und optimal handeln sollte.

 

Und so wurden die gelassenen, vierbeinigen Probanden sprichwörtlich von Kopf bis zu den Zehen gewickelt und  verbunden. Darüber hinaus wurden Temperatur erfühlt sowie Darmtätigkeit und Puls ertastet und abgehört, Meridiane massiert sowie Körperteile gepudert und besprüht. Jeder Kursteilnehmer musste selbst Hand anlegen - so lange, bis alle Handgriffe saßen. Beide Referenten verstanden es ausgezeichnet, Theorie und Praxis in ausgewogenem Verhältnis zu präsentieren, damit teils komplizierte Themen verständlich wurden.

 

Viele weitere Eindrücke gibt es in unserer Bildergalerie.

 

02. Mai 2017, Autor/ Redaktion: Gabriele Eichenberger

 



Rechtstipp im Mai

Haftung der Stallbetreiber

 

Wird ein Pferd in einem Pensionsstall verletzt, so stellt sich häufig die Frage, wenn ja und in welchem Umfang der Stallbetreiber für die Schäden haftbar gemacht werden kann.

 

Beispielsweise können Verletzungen des Pferdes aufgrund eines defekten Weidezauns oder eines nicht im ausreichenden Maße gesicherten Padocks entstehen.

 

So stellte eine Mandantin –nach Absprache mit dem Pensionsstallinhaber- ihr Pferd auf einen Padock. Dort befand sich in Höhe von ca. 1,30 m ein Wellblechdach. Das Pferd erschreckte sich aus ungeklärter Ursache und sprang von dem Padock auf das  1,30 m höher gelegene Wellblechdach. Das Pferd stürzte durch dieses Dach und zog sich erhebliche Verletzungen zu.

 

Der Pensionsstallinhaber haftete in diesem Fall, da er verpflichtet gewesen wäre, für die Sicherheit des Pferdes Sorge zu tragen, was er nicht getan hat. Die Aufgabe des Stallbetreibers wäre es gewesen, das Pferd „sicher“ unterzubringen. Es hätten Vorkehrungen dafür getroffen werden müssen, dass es dem Pferd überhaupt nicht möglich gewesen wäre, auf das Wellblech zu springen bzw. dorthin auszuweichen. Beispielsweise wäre dies durch die Anbringung eines entsprechenden Elektrozaunes möglich gewesen.

 

Ein solcher Fall zeigt wieder, wie wichtig es –gerade auch für Stallbetreiber- ist, eine entsprechende Tierhüterhaftpflichtversicherung abgeschlossen zu haben.

 

Weitere Rechtsfälle und Informationen über unsere jagdreitende und gespannfahrende Rechtsanwältin Ortrun Voß gibt es hier.

 

01. Mai 2017, Autor: Ortrun Voß / Redaktion: Gabriele Eichenberger

 


Reit- und Kutschfahrwochenende

 

Es geht ins Oldenburger Münsterland, genauer nach Damme. Alle weiteren Infos gibt es hier.

 

25. April 2017, Autor/ Redaktion: G. Eichenberger

 


Landessternritt NRW

 

Mittlerweile steht fest: Aus dem Kreis Recklinghausen gehen Reiter auf die mehrtägige Tour nach Extertal. Derzeit werden die Tagesetappen mittels Karten geplant und die Finger auf der Suche nach Übernachtungsstationen wund gewählt. Wie immer werden alle Infos zum Landessternritt in einer eigenen Rubrik gesammelt.

 

25. April 2017, Autor/ Redaktion: G. Eichenberger

 


Reitwege-Check Rotbachtal

Bottrop: Köllnischer Wald bis Sträterei

 

Erstmalig in diesem Jahr haben wir das Gebiet um die Halde Haniel sowie das Rotbachtal beritten. Nur noch wenige Spuren von Sand liegen auf dem hart-geschotterten Wegeunterbau um die Halde herum, so dass wir dringend raten, Hufschutz zu verwenden, sofern schneller als Schritt geritten wird. Gleiches gilt für den westlichen Bogen zur Sträterei im Rotbachtal. Besser als die Beschaffenheit der Wege ist jedoch die Ausschilderung. Sofern man nicht blind ist oder Reitwegeschilder ignoriert, sollte man sich eigentlich nicht verreiten.

 

Da bekanntlich die Reitbrücke über die Autobahn A2 demnächst abgerissen wird (wir berichteten), haben wir uns selbstverständlich auch nach einem neuen Gespannparkplatz umgeschaut und diesen nahe des Reitweges auf der Kirchhellener Straße gefunden.

 

Als Torte des Monat wurde einstimmig die Blaubeer-Schmandtorte gekürt, die mit Mürbeteig und Haselnussboden ausgewogen süß-sauer und lecker-kernig schmeckte.

 

25. April 2017, Autor/ Redaktion: G. Eichenberger